Der Berggasthof mit Tradition & Geschichte
Ein Familienbetrieb mit Herz
Hinter jedem Betrieb stehen Menschen…
Wir, die Familie Heigl und Rohrmoser sind sehr stolz auf unsere Werke und blicken gespannt in die Zukunft!
Denn wir wissen, NUR durch den starken Zusammenhalt der ganzen Familie haben wir wachsen dürfen.
Nun zu uns:

Elisabeth Heigl
Ich bin Elisabeth Heigl, die älteste Tochter von Brigitte und Hans Rohrmoser. Gemeinsam mit meinem Mann Alois und unseren beiden Töchtern Alisa und Sarah darf ich seit Mai 2023 die Loosbühelalm führen. Für mich ist das etwas ganz Besonderes, denn diese Alm begleitet mich schon mein ganzes Leben.
Schon als Kind war ich mit meiner Oma und meinem Opa oft hier oben. Viele meiner schönsten Erinnerungen sind mit der Loosbühelalm verbunden. Vielleicht ist genau deshalb dieser Ort für mich viel mehr als nur ein Arbeitsplatz – er ist ein Stück Zuhause.
Ich freue mich jeden Tag darüber, meine Ideen, meine Erfahrungen und vor allem meine Freude am Umgang mit Menschen einbringen zu dürfen. Es sind die vielen kleinen Begegnungen, die meinen Alltag so besonders machen. Ein nettes Gespräch, gemeinsames Lachen oder ein zufriedenes Lächeln beim Abschied – genau das bedeutet für mich echte Gastfreundschaft. Wenn unsere Gäste die Alm mit einem guten Gefühl verlassen, dann wissen wir, dass wir vieles richtig gemacht haben.
Ein besonderes Anliegen ist mir auch unsere Küche. Es ist schön, dass wir weiterhin viele hofeigene Produkte von unserem Stammbauernhof Klausbauer verwenden können. Regionalität, Qualität und ehrliche Lebensmittel stehen für uns an erster Stelle – das soll man bei jedem Gericht schmecken.
Mein beruflicher Weg war/ist sehr vielseitig. Nach der hauswirtschaftlichen Fachschule in Bruck führte mich mein Weg über die Ausbildungen zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin und Restaurantfachfrau bis hin zur Humanenergetikerin sowie Knospen- und Kräuterpädagogin. Außerdem bin ich Mental- und Achtsamkeitstrainerin und durfte acht Jahre lang meine eigene Arler Naturkosmetik herstellen. Seit mittlerweile über zehn Jahren bin ich selbstständig und begleite Menschen unter anderem auch im Bereich der Bioresonanz.
Auf der Loosbühelalm gibt es keinen festen Aufgabenbereich – ich bin überall dort zu finden, wo ich gerade gebraucht werde. Ob im Service, in der Küche, bei der Organisation von Feiern und Veranstaltungen, bei Zimmerreservierungen oder einfach für ein persönliches Gespräch – ich freue mich darauf, unsere Gäste kennenzulernen und ihnen eine schöne Zeit auf der Alm zu bereiten.
Von Herzen danke ich meinem Mann Alois und unseren beiden Töchtern Alisa und Sarah. Sie unterstützen mich jeden Tag und machen diesen gemeinsamen Weg erst möglich. Dafür bin ich sehr dankbar.
Mein Motto: Schaue nicht zu oft zurück in die Vergangenheit, sondern nutze deine bereits gesammelten Erfahrungen für die Gegenwart, damit die Zukunft gut wird.


Alois Heigl
Wenn mich damals, als Elisabeth und ich 2013 geheiratet haben, jemand gefragt hätte, ob die Loosbühelalm einmal so ein großer Teil meines Lebens sein würde, hätte ich das wahrscheinlich nicht geglaubt. Heute kann ich mir kaum mehr etwas Schöneres vorstellen.
Mein Weg war nie geradlinig – und genau das hat mich geprägt. Nach der Landwirtschaftsschule in Bruck führte mich mein Berufsleben vom Lagerhaus über die Arbeit als LKW-Fahrer bis in den Außendienst für Landmaschinen beim Raiffeisenverband. Jede Station hat mir etwas mitgegeben. Gemeinsam mit meiner Familie habe ich mir dann mit unserem Sillegghof in Großarl einen Herzenswunsch erfüllt. Dort leben wir heute und kümmern uns mit viel Freude um unsere Rinder und Haflingerpferde.
Auf der Loosbühelalm gibt es für mich keinen festen Aufgabenbereich – und genau das mag ich. In einem Familienbetrieb hilft jeder dort mit, wo er gerade gebraucht wird. Ob ich im Winter Schnee räume, die Rodelbahn präpariere, Gäste mit dem Shuttle abhole, im Service aushelfe, etwas repariere oder einfach Zeit für ein Gespräch habe – jeder Tag ist anders.
Am meisten Freude macht es mir, Gastgeber zu sein. Ich mag es, wenn Menschen bei uns ankommen, den Alltag für eine Weile hinter sich lassen und die Zeit auf der Alm genießen. Ein freundliches Gespräch, gemeinsames Lachen oder ein zufriedenes Lächeln beim Abschied – genau das sind die Momente, die meine Arbeit besonders machen.
Die Berge sind für mich ein Ort, an dem ich Kraft tanke und zur Ruhe komme. Genau dieses Gefühl möchten wir auch unseren Gästen mitgeben. Dass sie sich auf der Loosbühelalm willkommen fühlen, gerne wiederkommen und unsere Alm mit schönen Erinnerungen verlassen – das ist für mich das Schönste.
Mein Motto: „Wer etwas will, findet Wege – alle anderen finden Gründe.“
Die Geschichte unserer Loosbühelalm
Die Loosbühelalm ist für uns nicht einfach ein Arbeitsplatz. Sie gehört zu unserer Familie und zu unserem Leben.
Hoch oben auf 1.769 Metern, am Ende des Ellmautals, ist die Alm seit vielen Jahrzehnten ein besonderer Ort. Wann genau sie entstanden ist, wissen wir heute leider nicht mehr. Die alten Aufzeichnungen reichen nicht so weit zurück. In landwirtschaftlichen Unterlagen wird sie auch unter dem Namen „Dilleggalm“ geführt. Schon seit den 1930er-Jahren wurde die Alm im Sommer bewirtschaftet. Im Winter diente sie als einfache Skihütte. Vieles war damals natürlich anders als heute. Das Leben auf der Alm war einfach, die Arbeit hart und die Landwirtschaft stand im Mittelpunkt.
Seit 1988 wird die Loosbühelalm vom Klausbauer aus bewirtschaftet
Ein wichtiger Abschnitt begann im Jahr 1988. Damals übernahmen Brigitte und Hans Rohrmoser gemeinsam mit dem Stammbauernhof Klausbauer die Bewirtschaftung der Loosbühelalm. Von da an gehörten die Sommer auf der Alm ganz selbstverständlich zum Familienleben von Peter und Liesl, den Eltern von Hans. Die Tiere waren oben, es wurde gearbeitet, gekocht und natürlich wurden auch Gäste bewirtet. Kühe und Ziegen, hofeigene Produkte und die tägliche Arbeit gehörten genauso dazu wie die vielen Begegnungen mit unseren Gästen. Über die Jahre ist die Alm immer mehr gewachsen. Viele Gäste kamen regelmäßig wieder, manche sind uns bis heute verbunden. Genau diese persönlichen Begegnungen machen für uns einen großen Teil des Almlebens aus.


Es hat sich vieles verändert…
Im Winter 2005/2006 wurde die Loosbühelalm umgebaut und erweitert. Die Gaststuben wurden größer, der Stall wurde verbessert und artgerecht umgebaut. Aus ehemaligen Lagerräumen entstanden gemütliche Mehrbettzimmer. Seit Mai 2006 wird die Alm als gewerblicher Betrieb geführt. Trotz aller Veränderungen war uns immer wichtig, dass die Loosbühelalm ihren Charakter behält. Eine Alm soll gemütlich sein, ehrlich und unkompliziert. Man soll sich wohlfühlen, gut essen und gerne ein bisschen länger sitzen bleiben.
15. Oktober 2010
Ein Schock der tief sitzt
Am 15. Oktober 2010 passierte etwas, das wir wohl nie vergessen werden. Die Loosbühelalm brannte fast vollständig nieder. Nur der Stall blieb erhalten. Das war für unsere Familie eine sehr schwere Zeit. Nach so vielen Jahren Arbeit und vielen Erinnerungen plötzlich vor einer abgebrannten Alm zu stehen, war nicht einfach. Aber wir wollten die Alm nicht aufgeben. Gemeinsam mit regionalen Handwerksbetrieben wurde sie im Winter 2010/2011 wieder aufgebaut. Es wurde geplant, gearbeitet und Schritt für Schritt entstand die Loosbühelalm wieder neu.


Über den Winter 2010 auf 2011
Neubau der Loosbühelalm
Nach dem fürchterlichen Ereignis war für uns jedoch klar, wir geben nicht auf, wir bauen sie wieder auf. Mit den regionalen Firmen haben wir es geschafft, Mitte Mai 2011 wieder in Betrieb zu gehen. Es hat sich von der Größe der Alm nicht viel verändert, es wurden hauptsächlich weitere Fluchtwege vorgeschrieben, deshalb gibt es jetzt einen Balkon. Schon Mitte Mai 2011 konnten wir unsere Türen wieder öffnen. Dass wir heute hier stehen, verdanken wir auch all den Menschen, die uns damals unterstützt und beim Wiederaufbau geholfen haben.
Seit 2016 auch im Winter geöffnet
Wir haben aufgrund sehr großes Verlangen, uns dazu entschlossen, auch im Winter für euch da zu sein. Hier sind wir der Treffpunkt für Tourenskigeher, Schneeschuhwanderer, Winterwanderer, Rodelpartien, Feierlichkeiten aller Art oder gemütliche Hüttenabende.


Und es geht weiter…
Seit dem 1. Mai 2023 wird die Loosbühelalm von Elisabeth und Alois Heigl gemeinsam mit ihren beiden Töchtern Alisa und Sarah geführt. Damit ist die nächste Generation mit dabei. Vieles von dem, was die Alm ausmacht, ist geblieben: die Landwirtschaft, die Tiere, unsere hofeigenen Produkte vom Klausbauer und natürlich die Freude an der Arbeit mit unseren Gästen. Gleichzeitig kommen immer wieder neue Ideen dazu. Denn Tradition bedeutet für uns nicht, dass alles so bleiben muss wie früher. Tradition bedeutet, das Gute zu bewahren und trotzdem offen für Neues zu sein.
Und was uns besonders wichtig ist
Wenn wir heute auf die Geschichte der Loosbühelalm zurückblicken, denken wir nicht nur an Gebäude, Umbauten oder Jahreszahlen.
Wir denken an die Menschen. An die Familie, die hier gearbeitet hat. An die Tiere, die jeden Sommer auf der Alm waren. An unsere Mitarbeiter. An die Handwerker, die nach dem Brand geholfen haben. Und an die vielen Gäste, die unsere Geschichte über die Jahre mitgeschrieben haben.
Denn ohne diese Menschen wäre die Loosbühelalm nicht das, was sie heute ist.
Wir freuen uns, wenn Menschen zu uns kommen und sich hier wohlfühlen. Wenn Kinder die Tiere entdecken, wenn nach einer Wanderung gemeinsam gegessen wird oder wenn jemand einfach nur dasitzt und die Berge anschaut. Vielleicht ist genau das das Schönste an unserer Alm: **Sie ist ein Stück Familiengeschichte, die jeden Tag weiterlebt.**
Und wir freuen uns, diese Geschichte mit unseren Gästen teilen zu dürfen.
**Herzlich willkommen auf der Loosbühelalm.**



